
Ein schlummernder Schatz ist dieser Kiesplatz an der Scheffelstrasse beim Seewasserwerk im Westen der Stadt.
Während des Schatzsucherjahres beobachtete ich in regelmässigen Abständen immer wieder den ovalen Kiesplatz zwischen Scheffel- und Waltharistrasse - und leider wird der Platz sehr selten genutzt. Wohnen nicht mehr soviele Familien mit Kindern in diesem Quartier, ist der Platz zu offen, oder was mögen es sonst für Gründe sein, dass dem so ist? Ich stelle mir diesen Platz vor, wie er belebt werden könnte, durch spielende Kinder, Erwachsene die Boule-Kugeln werfen, mit einem Quartierfest, welches das Oval zu einem Platz der Begegnung macht. Die hoffentlich bald wieder wärmer werdenden Tage laden zum Träumen und Handeln ein.
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Reste der ehemaligen Eingangspforte zum Curtihaus? Wer genau hinschaut, kann den Schriftzug SALVE entziffern.
Schön, dass die Rorschacherinnen und Rorschacher auch nach Ablauf des offiziellen Schatzsucher-Jahres aufmerksam bleiben. Naturärztin Karin Spichiger meldete mir sichtbare Mauerreste, die am nordwestlichen Rand des Curtiplatzes zu entdecken sind. Es könnte sich hier um einen Teil der Eingangspartie des ehemaligen Curtihauses handeln, denn in der Mitte des Steinsockels ist auf einer Art Wappenscheibe das Wort SALVE zu lesen. Das Grundstück war einst von einer Mauer umgeben. Am 14. Februar 2005 schrieb Otmar Elsener im Tagblatt zum Curtihaus einen Artikel. Hier ein Auszug: “Bis 1968 stand anstelle des Parkplatzes im Zentrum Rorschachs ein stattliches Bürgerhaus, von dem man nicht weiss, wer es um 1740 erbaut hatte. Vermutlich war es der eingewanderte Kaufmann Giovanni Gasparini, denn bis zum Jahr 1864 gehörte das Haus dieser Rorschacher Leinwand-Händlerfamilie. Der nachfolgende Besitzer war Fürsprech Albert Curti - und fortan nannte es ganz Rorschach das Curtihaus. Nach Curtis Tod bewohnten seine Schwestern das Haus, bis sie es 1901 an die Stadt verkauften. Die Stadt vermietete Wohnungen; langjährige Mieter mit ihren Familien waren bekannte Persönlichkeiten wie der Arzt Pauly und Lehrer Wilhelm Schöb. Das stolze Rorschacher Bürgerhaus mit seinen Stallungen und einem Herrschaftsgarten mitsamt Buchshecken war von einer Mauer umschlossen. Man betrat das Grundstück durch ein mit zwei Säulen verziertes Tor an der Mariabergstrasse. Auf dem Torbogen stand noch bis in die Sechzigerjahre eine meterhohe Marienstatue aus Sandstein, die leider verschollen ist.Weil die Rorschacher Behörden immer wieder vom Bau einer Alterssiedlung oder eines Verwaltungsgebäudes auf diesem Grundstück sprachen, wurde Jahrzehnte kein Geld in den Unterhalt des Curtihauses gesteckt. Das Gebäude verlotterte. Obwohl als schützenswert eingestuft, beschloss der Stadtrat 1968 den Abbruch. Erhalten blieb einzig der erst 1913 in die Mauer eingebaute Brunnen.” Ob und wie die Lücke im Stadtzentrum geschlossen wird, steht noch nicht fest.
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Die drei Schwarzföhren im Migrospärkli sind seit heute Geschichte.
Heute galt es ernst für die drei geschützten Schwarzföhren im Migrospärkli. Sie mussten der unterirdischen Parkgarage weichen, die in diesem Bereich erstellt wird. Mit dem Fällen der Baumriesen verschwindet für viele Rorschacherinnen und Rorschacher gewissermassen eine Kindheitserinnerung. Denn die Bäume gehörten seit Jahrzehnten zum Stadtbild und spendeten unzähligen Kindern und Eltern Schatten, die sich im kleinen Migrospärkli aufhielten. Zu hoffen ist, dass mit der Umgestaltung des Areals kein Arbeitsplatzabbau verbunden ist, nämlich jener der Tagesmutter vom Migrospärkli, die hier bei schönem Wetter die Kinder arbeitstätiger Eltern beaufsichtigt. Rorschach ist gespannt, wie der Nachfolgespielplatz nach Fertigstellung der Trischliplatz-Überbauung aussehen wird.
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Das Kettenhausgässchen zwischen Lindenplatz und Rathaus ist mit seinen Häusern und den Pflastersteinen ein verstecktes Stück Alt-Rorschach.
Besondere Ehre für den ehemaligen Schatzsucher: Kommenden Dienstag, 2. März, darf ich die Stadtführerinnen aus der Kantonshauptstadt durch die Stadt Rorschach begleiten und ihnen die Schätze der Hafenstadt zeigen. Die zehn bis zwölf Frauen haben die Stadt am See als Ziel ihres Jahresausflugs gewählt. Die Tour führt über Plätze, hinauf auf Dächer, durch Gärten und zu verborgenen Winkeln, zum Beispiel… mehr sei hier nicht verraten.
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Auf einem Spaziergang entdeckte ich heute einen ungenutzten Schatz: Die Möglichkeit einer Langlaufloipe entlang des Sees zwischen Rorschach und Arbon. Als passionierter Langläufer fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Die Schneedecke entlang des Ufers wäre in diesen kalten Tagen - leider nur noch bis Mitte Woche - kompakt genug und hätte sich als ideale Skatingpiste präsentiert. Ähnlich wie beim Querfeldein bei den Radfahrern, wo die Fahrer ihr Rad auf gewissen Streckenabschnitten schultern, müssten die Langlaufenden ihre Skier zwischen Goldach Seebad und der Badi Horn, sowie zwischen Steinacher Hafen und Oskis Fischbeiz und über die kleine Steinach-Brücke vor dem Jumbo tragen.
Sobald wieder mehr Schnee liegt - und ich hoffe doch, dass dies bis zum März noch einmal der Fall sein wird - werde ich die Strecke Rorschach-Arbon, mit Start beim Arion, auf den Langlauflatten zurücklegen. Es muss nicht immer der Engadiner sein!
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Gestern trafen sich viele Rorschacherinnen und Rorschacher nach dem Fasnachtsumzug im bereits überfüllten Rheinfels. Im rauch- und konfettigeschwängerten Ambiente diskutierten wir an der Bar auch über die temporären Glöckner vom Jakobsbrunnen. Dabei stellte sich heraus, dass mit uns eine neue Generation von Glöcknern heranwächst, das heisst, nach unserer (regulären oder frühzeitigen) Pension werden wir in die Fussstapfen der aktuellen Crew treten. Abgemacht, und ein Bier drauf!
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Blick von der Wohnung von Albert Giger in den märchenhaften Innenhof.
Die Idee von Res Lerch, die Velowerkstatt von Albert Giger in einen der freistehenden Räume ins Kornhaus zu zügeln, finde ich super. Eine bessere Lage, direkt am Internationalen Radweg, fände sich tatsächlich nicht. Und mit dem Umzug der Werkstatt schlage ich als alt-Schatzsucher vor, gleich auch noch die Wohnung von Albert Giger ins Rorschacher Wahrzeichen umzusiedeln. Das Wohnzimmer samt Einrichtung über der Werkstatt ist noch praktisch im Originalzustand vorhanden. Man bräuchte lediglich ein Schild “So wohnten die Menschen in den 30er-Jahren” hinzufügen, so authentisch ist das Ambiente, in dem sich Velohändler Giger bisher wohl fühlte.
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- Alois Ambauen hält Ausschau nach Verstärkung für sein Glöcknerteam.
Am 31. März 2010 ist es soweit. Dann werden erstmals die Glöckner von Rorschach in Aktion treten. Zweimal täglich - um 11 Uhr und um 18 Uhr - werden bis heute sieben Männer und Frauen die Glocke im Jakobsbrunnen in Rorschach von Hand betätigen. Auch Stadtrat Peter Fuchs wird sich bis zum 31. Oktober aktiv engagieren. Wer sich dem Team von Chefglöckner Alois Ambauen anschliessen will, melde sich unter der Telefonnummer 071 844 22 40, oder per E-Mail: alois.ambauen@rorschach.ch. Einen Artikel zum Thema finden Sie heute Dienstag in der gedruckten Ausgabe des Tagblatt Rorschach.
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Die Rorschacher Schatzsuche zieht noch immer ihre Medienkreise. Sehen Sie den Schatzsucher im SWR Fernsehen, befragt von Redakteurin Sabine Steinfurth. Stationen waren der Bierglas-Dachboden an der Neugasse, wo Jürg Keel seine gläsernen Schätze präsentierte, das Lusthäuschen mit der vaterländischen Deckenmalerei, die Seepromenade und die Akkordeonwerkstatt von Marco Untersee. Ebenfalls im Bild ist Teppichhändlerin Janine Ariana, die dem Filmteam bei der Badhütte begegnete, kurz nachdem sie dem 4 Grad kalten Bodensee entstiegen war…
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Vor einiger Zeit wurde in diesem Blog die Frage gestellt “Warum hat Rorschach keine Bahnhofstrasse?”. Die Frage bleibt unbeantwortet, nicht jedoch die Frage “Warum hat Rorschacherberg eine Bahnhofstrasse?”. Diese besteht seit jenen vergangenen Tagen, als im Osten der Gemeinde die Brücke und die Zufahrtsstrasse in Richtung Neuseeland gebaut wurden. Die Strasse mündet auf Höhe der Fischzuchtanlage in die Churerstrasse. Die Frage nach der Existenz einer Bahnhofstrasse war im übrigen eine beliebte Quizfrage in den Schulen von Rorschach und Rorschacherberg, wie mir von einigen ehemaligen Schülerinnen und Schülern zugetragen wurde. Die Bahnhofstrasse in Rorschacherberg bleibt in den kommenden Monaten gesperrt, und die Brücke wird durch eine neue ersetzt. Die Bahnhofstrasse aber bleibt die Bahnhofstrasse.
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