Schatzsucher Rorschach

Der Blog des vermutlich 1. offiziellen Schatzsuchers der Welt

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Vom Café Schnell zum Café Fritsche?

22. Mai 2010 · Keine Kommentare

Das bekannte Café Schnell ist wieder offen, mit einem prominenten Hausbesitzer.

Das bekannte Café Schnell ist wieder offen, unter einem prominenten Hausbesitzer.

Gleich um die Ecke zum Café Niederer öffnete am Pfingstsamstag das Café Schnell wieder seine Tore. Ein Restaurant-Schatz, den viele Rorschacherinnen und Rorschacher in der Vergangenheit immer wieder gerne aufsuchten. Schnell-Erinnerungen aus der Jugendzeit des Schatzsuchers sind die Sonntagvormittage, welche er mit seinen Eltern nach dem Kirchenbesuch in diesem Lokal verbrachte. Unvergessen die Gesten der Mitglieder des Schachklubs, welche ihre Nervosität zwischen den einzelnen Zügen mit Fusswippen und Händeschütteln (vergeblich) zu verbergen versuchten. Ab sofort gehören im Schnell wieder Kaffee und Kuchen, Eisbecherspezialitäten und kleine Menues zum kulinarischen Alltag. Prominenter neuer Besitzer des renommierten Hauses wird Marco Fritsche, Moderator bei TVO und von diversen Veranstaltungen. Er führt das Restaurant allerdings nicht selber, sondern verpachtet es.

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Seit 90 Jahren selbstgemachte Glaceschätze

20. Mai 2010 · Keine Kommentare

Aus einer Bäckerei und einem Gemüseladen entstand vor 90 Jahren das Café Niederer an der Hauptstrasse 36 in Rorschach.

So präsentierte sich das Café Niederer an der Hauptstrasse 36 in Rorschach in seiner Anfangszeit. Man beachte den Erker, der leider 1957 einem modernen Glasaufbau zum Opfer fiel.

Das Café von Hans Niederer dürfte das älteste Lokal in Rorschach sein, das seit seiner Gründung von der gleichen Familie geführt wird. Just an Pfingsten sind es 90 Jahre her, seit Vater Fritz Niederer im Jahre 1920 das Haus erwarb und aus dem Bäckereiladen und dem Gemüsegeschäft eine Konditorei mit Café eröffnete. Unzählige Menschen aus nah und fern haben seither diese weit über die Grenzen der Stadt bekannte Institution besucht und sich an den selbstgemachten Glacespezialitäten erfreut. Lesen Sie dazu die Café-Niederer-Schatzsucher-Geschichte nächste Woche im St. Galler Tagblatt, Ausgabe Rorschach.

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Die entrückte Villa Freya

14. Mai 2010 · Keine Kommentare

Blick in die prächtige Gartenanlage der Villa Freya an der Signalstrasse 53.

Blick in die prächtige Gartenanlage der Villa Freya.

1905 vom Rorschacher Architekten Adolf Gaudy erbaut, strahlt die Villa Freya am oberen Ende der Signalstrasse (Nr. 53) noch immer jenen herrschaftlichen Geist aus, den vor über 100 Jahren die Familie von Carl Frei, die ersten Bewohner des Hauses, geniessen konnten. Der markante Heimatstilbau mit dem Rundturm ist von einem bezaubernden Garten umgeben, der sich vor allem gegen die Washingtonstrasse hin öffnet - oder wie es der St. Galler Historiker Daniel Studer in seinem Buch “Ortsbilder und Kulturobjekte der Stadt Rorschach” ausdrückt: “Ein grosszügiger Garten nach Norden und die Einfriedung entrücken das Haus von seiner Umgebung.” Übrigens: Freya ist die nordgermanische Göttin der Liebenden, Wohlfahrt und Fruchtbarkeit. Nach ihr ist die Villa benannt, was - von aussen betrachtet - sehr gut passt.

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Coiffeursessel entdeckt

4. Mai 2010 · Keine Kommentare

Ausgediente Coiffeursessel aus Rorschach leben in einer Thaler Wohnstube weiter.

Ausgediente Coiffeursessel aus Rorschach leben in einer Thaler Wohnstube weiter.

Die Rorschacher Coiffeurgeschichte ist um ein Kapitel reicher. In einer Wohnstube in Thal finden sich eine Reihe von ausgedienten Sesseln, die einst in Rorschacher Coiffeursalons standen, und auf denen unsere Väter und Grossväter rasiert wurden und eine Hauptverschönerung genossen.  Die von den jetzigen Besitzern liebevoll restaurierten Sessel dürften gemäss eigener Recherche aus dem Salon Schnellmann stammen. Das kleine, schlauchähnliche Lokal an der Signalstrasse (Ecke Bäumlistorkel) war kein gewöhnlicher Coiffeursalon, sondern wegen seiner zentralen Lage auch ein beliebter Quartiertreffpunkt. Der Salon Schnellmann verfügte zudem über einen Kiosk. Was vor allem uns Kinder freute, welche die Primarschule im nahen Bedaschulhaus besuchten. Die Süssigkeiten, die wir bei - verzeihen Sie den Ausdruck aus meiner frühen Jugend - “Schnellfudi” kauften, liessen bei uns manchen Milchzahn wackeln.

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Ein Hauch von Venedig

30. April 2010 · Keine Kommentare

Der Hafenkran (Schatz Nr. 61) als einzigartige Kulisse für ein stummes Spektakel.

Der Hafenkran (Schatz Nr. 61) als einzigartige Kulisse für ein stummes Spektakel.

Die Commedia dell’arte, wie wir sie aus Venedig kennen, lebte gestern Abend am Rorschacher Hafen auf. Vor atemberaubender Kulisse mit dem Kornhaus und dem Hafenkran sowie bei herzerwärmendem Sommerwetter liess sich eine stumme Gesellschaft von jungen, maskentragenden Frauen und Männern von Dienerinnen und Diener auf ein festlich geschmücktes Lastschiff geleiten, wo ein Dinner und Tafelmusik auf sie warteten. Was es mit dem Spektakel, von zahlreichen Promenierenden bestaunt und kommentiert, auf sich hatte, erfahren Sie auf Tagblatt Online und ausführlich in der gedruckten Samstagausgabe.

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Unterwegs mit der Stadtfüchsin

26. April 2010 · Keine Kommentare

Stadtfüchsin Barbara Camenzind singt im kleinen Pavillon im Kirchenpärkli.

Stadtfüchsin Barbara Camenzind singt im kleinen Pavillon im Kirchenpärkli.

Es war ein eindrückliches Erlebnis für mich, mit der Stadtfüchsin unterwegs zu sein und ihr die ganz besonderen, versteckten Schätze der Stadt zu zeigen. Immer wieder liess Barbara Camenzind ihren Empfindungen freien Lauf und sang eine spontan komponierte Melodie, summte Töne und brachte sie auf Papier. Vor allem aber liess sie mich teilhaben an ihrer inneren Klangwelt und es war mit jedem Ton zu spüren, wie sich die Stadtfüchsin, die dem Schatzsuche über ein Jahr lang heimlich folgte, mit ihrer Heimatstadt Rorschach mehr und mehr versöhnt.

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Frühling am Gallusweg

21. April 2010 · Keine Kommentare

Blühende Bäume und Sträuche säumen die schmale Passage zwischen Promenaden- und Friedensstrasse

Blühende Bäume und Sträuche säumen die schmale Passage zwischen Promenaden- und Friedensstrasse.

Ein Stadtspaziergang ist vor allem im Frühling ein Fest für die Augen. Blumen, Sträucher und Bäume in den Gärten entlang der Strassen, Gassen und Wege suchen das Sonnenlicht und strahlen um die Wette. So auch am Gallusweg in Rorschach, einem kleinen Fussweg, den es zu entdecken gilt. Der Kiesweg führt von der Promenadenstrasse hinunter zur Friedensstrasse und von dort in Richtung Osten hin zur Mariabergstrasse. Ein verwinkelter Pfad, der als kleine Wegschlaufe auch den Pilgerinnen und Pilgern bekannt gemacht werden könnte.

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Glöckner auf kath.ch

17. April 2010 · Keine Kommentare

Alois Ambauen koordiniert die Einsätze der Glöcknerinnen und Glöckner vom Jakobsbrunnen.

Alois Ambauen koordiniert die Einsätze der Glöcknerinnen und Glöckner vom Jakobsbrunnen.

Ein Filmteam des Katholischen Internetportals kath.ch weilte diese Woche in Rorschach und drehte einen Film über die Glöcknerinnen und Glöckner vom Jakobsbrunnen: Zum Film

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9400, eine Nation?

13. April 2010 · Keine Kommentare

Die Schatzinsel Rorschach als Nation? Wandaufschrift in der kurzen Passage zwischen Reitbahn- und Trischlistrasse.

Die Schatzinsel Rorschach als Nation? Wandaufschrift in der kurzen Passage zwischen Reitbahn- und Trischlistrasse.

Passend zum Sozialraum-Tag, welcher morgen Mittwoch in Zusammenhang mit dem Storytelling-Projekt Quartierpalaver von der FHS im Rahmen von projet urbain durchgeführt wird, stiess ich heute auf diese kleine, aber schwergewichtige Wandkritzelei. Ausgehend von der Aufschrift “9400 eine Nation” liesse sich schier unerschöpflich diskutieren: Ist Rorschach eine Nation?, oder ist Rorschach viele Nationen?, oder: wo hört dieses “9400″ auf, wo fängt es an, und so weiter und so fort. Wir dürfen gespannt sein, was die Studierenden im Projektgebiet zwischen
Löwen- und Kamorstrasse alles an Kritzeleien, Zeichen, vergessenenen Werken und weiteren Spuren flüchtiger Zivilisation auffinden, fotografieren und dokumentieren.

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Als ob es kein Morgen gäbe…

13. April 2010 · Keine Kommentare

Schon von weitem hörte ich gestern Abend um 18 Uhr vom Jakobsbrunnen her das unregelmässige Läuten der Glocke, was bedeutete: “Hier wird von Hand geläutet!” - und zwar mit solcher Inbrunst, dass einige Pilgerinnen und Pilger sowie flüchtige Passanten zusammen mit mir “fürchteten”, die Glocke und der Strick würden dem entschlossenen Zug der Glöcknerin nicht standhalten. Sie läutete, als ob es kein Morgen gäbe. Schön zu erleben, mit welcher Leidenschaft die Glöcknerinnen und Glöckner ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausüben. Also: unbedingt vorbeischauen, täglich 11 und 18 Uhr beim Jakobsbrunnen in Rorschach.

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